Da ich eher selten Informationen zu dem Zeitpunkt konsumiere, an dem sie produziert werden, muss hier mal ein bisschen was nachgeholt werden.
Zum einen gibt’s 2008 wieder neuen stuff von Smoke Blow – Colossus wird das gute Stück heißen und laut amazon.de am 28.03.2008 erscheinen. Plattentests weiß das zu bestätigen und liefert gleich noch die Tracklist hinterher. Die Vorfreude auf richtig geilen Schweinerock kann also beginnen.
Zum anderen gibts die Reunion von Hot Water Music zu bejubeln. Hurray! Auch wenn ihr Abschlussalbum ziemlich unterirdisch war, würde ich doch einiges dafür geben, diese Herren mal live zu sehen. Auch wenn/weil Chuck Ragan allein schon sehr stark war. Warten wir mal ab, ob’s auch ‘nen neues Album gibt. Im Moment stehen erst mal nur 4 Gigs in den USA an.
(And now for something completely different…)
Ebenso zum ersten Mal hörte ich heute von knol – Googles Antwort auf Wikipedia… zumindest hätten sie das wohl gerne. Fragwürdig, ob das klappt. Was dagegen sehr gut funktionieren könnte, ist Wikia Search, welches gestern gestartet (aktuelle News, hossa!) ist. Allerdings sind die Suchergebnisse (in Zahlen: null) noch nicht ganz so prickelnd.
Wird schon.
Grad einen Artikel auf zeit.de über die nächste Stufe der Gleitarbeitszeit gelesen. Arbeiten wann und wo man will – Hauptsache das Projekt wird fertig. Könnte mir in der Tat gefallen. Dann käme ich evtl. auch zu meinem polynapping (aka Polyphasischer Schlaf), was sich mit der “normalen” Arbeitswelt wohl nur schwer vereinbaren lässt.
Andererseits hab ich so gar keinen Bock auf arbeiten…
Vor gar nicht allzu langer Zeit bin ich auf jamendo.com gestoßen, eine Plattform für Creative Commons Mucke. So ganz neu ist mir dieses Konzept natürlich nicht, da ich Open Music Source (konkret callasong.de) schon etwas länger kenne. Meines Wissens wird die Mucke dort aber nicht als CC angeboten. Außerdem sei noch der Distributionsweg von jamendo hervorgehoben – zum einen kann man das komplette Album als Stream probehören und dann via Bittorrent oder eMule runterziehen, sehr fortschrittlich.
Aufmerksam wurde ich auf die Seite überhaupt erst durch ein anderes großartiges Format im WWW – den elektrischen Reporter, der mir dann auch gleich mal bei meiner Thesissuche behilflich war… also indirekt. Sehr individuelle Machart, hochinteressante Themen (keine Übertreibung) und eben Creative Commons Mucke bzw. die Beiträge an sich werden auch unter der CC Lizenz angeboten.
Natürlich hab ich beide Seiten mal wieder viel zu spät entdeckt. Es macht einen aber auch keiner drauf aufmerksam. So ging es auch komplett an mir vorbei, dass der gute elektrische Reporter den diesjährigen Grimme Online Award (in der Kategorie Wissen und Bildung) gewonnen hat.
Nun ja, nehmen wir das mal als Anlass in Zukunft wieder häufiger was zu bloggen. Vielleicht.
Neben dem sehr sozialistischen Bandnamen ist auch die Trackbetitelung bei dieser lustigen Musikkapelle aus Leeds sehr eigen. Es sind schlicht und einfach Nummern und zwar in der Reihenfolge der Entstehung. So ist auch relativ egal, dass Track #7 auf der Platte “Seventeen” heißt.
Sehr vorantreibender Indie, unbedingt tanzbar, seltsame Lyrics – manche mögen sie gar als belanglos betiteln. Aber eine Band mit so viel Energie und Herzblut hat ein wenig Anerkennung verdient. Zumal mir ihre Musik auch wirklich gefällt, aber ich kann keine Reviews schreiben – das können die Jungs von Plattentests online immens besser. Und ich werde einen Teufel tun und hier Bandvergleiche anzustellen, die hinken sowieso immer. Dennoch eine tolle Platte, oder sagte ich das schon?
Traurig, aber wahr – Boysetsfire haben sich aufgelöst. Und ich Spack hab mir das Konzert direkt hier in Stuttgart entgehen lassen. Vielleicht wirds im September in Herne was, ansonsten: Fuck!
Ich hab zwar keinerlei Ahnung, wer oder was Katz & Goldt ist, aber die T-Shirts rocken. Besonders “Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?” – eventuell auch nur wegen des Waschbärs. Wer weiß.
Vor ein, zwei Wochen hat hier in Bad Cannstatt ein “Subway” (dieser Sandwich-Laden) eröffnet. Und da ich unwissendes Kleinstadtkind vorher noch nie in den “Genuss” dieser Fastfood-Kette kam, entschloss ich mich einfach mal zu schauen, was mich da erwartet.
Man wählt zuerst sein Brot (Wheat oder Italian zum Beispiel), danach sein eigentliches Sandwich bzw. was man drauf haben möchte (Ham, Roasted Chicken Breast, Meatballs…) und nach den Beilagen noch die Soße (Southwest, Sweet Onion…). Ja, fällt was auf? Angliszismen schön und gut, aber das wirkt doch reichlich lächerlich. Ich glaube ich habe bis auf “Wählen Sie…” kein einziges deutsches Wort in dem Laden gesehen.
Mal wieder ein netter Artikel bei Spiegel Online (Ich weigere mich vehement ‘SpOn’ zu sagen) über Deutschlands ach so tolle Fernsehlandschaft. Zum Glück empfang ich zur Zeit nur die ersten 3 Programme. Und da kommt WM und ab und an die Tagesschau. Was will man mehr?
Apropos Spiegel Online und WM – Karsten van Ryssen (bekannt aus dem wunderprächtigen Polylux) bekam eine WM-Video-Kolumne spendiert. Uneingeschränkt empfehlenswert.